Am 30. Januar 2026 kommt die Autorin, Content Creatorin und Gewinnerin des Margot Friedlaender Preises 2025, Susanne Siegert, fuer eine Lesung ihres Buches „Gedenken neu denken: Wie sich unser Erinnern an den Holocaust veraendern muss“ nach Moenchengladbach. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Messajero.
„Susanne Siegert ist eine beeindruckende Persoenlichkeit, die mit ihren erinnerungspolitischen Videos in den sozialen Medien grosse Bekanntheit erlangt hat. Auf ihrem Kanal "keine.erinnerungskultur" setzt sie sich seit einigen Jahren mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinander und erreicht damit insbesondere auch juengere Menschen. Komplexe und schmerzhafte Geschichte verstaendlich aufzubereiten und zum Nachdenken anzuregen, gelingt ihr auf sozialen Plattformen wie nur wenigen. Umso mehr freuen wir uns, dass sie auf ihrer Lesetour in Moenchengladbach Station macht und aus ihrem Buch liest“, so Ira Jansen von Tacheles.
Vor einem Jahr hat sich TachelesMG, ein gemeinnuetziger Verein, der sich der lokalen Erinnerungskultur widmet, erstmals im Rahmen einer grossen, sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung in der Stadt vorgestellt. Seitdem folgten weitere groessere Formate. Vor allem aber sind einige Projekte wie die "Akustische Bibliothek", in der Zeitzeug*innen ihre Geschichten teilen, entstanden. TachelesMG ist seither kontinuierlich aktiv und waechst als offenes Netzwerk weiter.
"Die Lesung am 30. Januar ist ein weiteres Highlight dieses erfolgreichen Starts. Ueber die Website des Messajero koennen Tickets fuer die Lesung erworben werden. Wir freuen uns ueber jeden der vorbeikommt und wie immer sind alle herzlich eingeladen, Teil unseres Projekts zu werden", so Lina Martin und Mandana Bayat. |